Fritz Lang

Fritz Lang
Geboren am 5. Dezember 1890 als Friedrich Christian Anton Lang in Wien, Österreich, gestorben am 2. August 1976 in Kalifornien, USA.
Fritz Lang hat mit „Die Spinnen“ die Blaupause für den Abenteuerfilm gedreht und mit Dr. Mabuse den ersten Überschurken der Filmgeschichte geschaffen. Bei „Die Frau im Mond“ überwachte die Reichswehr den Dreh, damit keine Geheimnisse über die Raketentechnik ins Ausland drangen. Nebenbei erfand Fritz Lang für diesen Film auch den Countdown. „Metropolis“ und „M- eine Stadt sucht einen Mörder“ sind Teil der Filmgeschichte geworden.
Obwohl die Ufa an durch die gewaltigen Produktionskosten von „Metropolis“ fast in die Pleite fuhr, bot Propagandaminister Goebbels Fritz Lang praktisch freie Hand für den Dreh weitere Filme an, allerdings unter der „kulturellen“ Oberhoheit der Nazis. Lang bat sich Bedenkzeit aus und fuhr mit dem Zug ins Exil nach Frankreich und später die USA, wo er weiter erfolgreich Filme drehte.
Erst 1956 kehrte er nach Deutschland zurück und drehte drei Filme: „Der Tiger von Eschnapur“, „Das indische Grabmal“ und „Die 1000 Augen des Dr. Mabuse“. An der Kasse waren sie erfolgreich, aber reichten an die Qualitäten seiner früheren Arbeiten nicht mehr heran.
Peter Nürnberg hat Fritz Lang 1959 und die Hauptdarsteller bei der Filmpremiere für „Das indische Grabmal“ im Hamburger City Kino fotografiert.

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Debra Paget
Geboren am 19. August 1933 als Debralee Griffin in Denver, USA.
Debra Paget galt als eine der schönsten Darstellerinnen im Hollywood der 50er Jahre. Den großen Durchbruch schaffte sie aber nie. Tiefschwarze Haare und grüne Augen gaben ihrer Erscheinung Exotik und so bekam sie auch eine Hauptrolle in Fritz Langs Filmen „Das indische Grabmal“ und „Der Tiger von Eschnapur“.
Als Priesterin hat sie in beiden Filmen mehrere ausführliche Tanzszenen, in denen sie ihrer Rolle gemäß wenig Kleidung trug, und sich im Rahmen der Tänze zusätzlich noch weiterer Kleidungsstücke und Schleier entledigte. Diese Szenen brachten die amerikanischen Zensoren prompt auf die Barrikaden, weil sie gegen den sogenannten „Hollywood Code“ verstießen. Der Film musste für die USA umgeschnitten werden und Debra Paget gelobte öffentlich bei der Rollenauswahl künftig vorsichtiger zu sein.
Peter Nürnberg hat sie 1959 bei der Premiere von „Das Indisches Grabmal“ im Hamburger City-Kino fotografiert. Ihre Haare sind für die Rolle in einem Film blond gefärbt.

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Claus Holm
Geboren am 4. August 1918 als Helmut Gerhard Ozygus in Bochum, gestorben am 21. September 1996 in Berlin.
Kam Mitte der 40er Jahre zum Film, drehte nach dem Krieg für die DEFA und floh 1953 in den Westen. Zunächst spielte er in Heimatfilmen, schaffte dann aber den Wechsel ins ernste Fach. „Nachts, wenn der Teufel kam“ von 1957, und der Zweiteiler von Fritz Lang „Der Tiger von Eschnapur“ und „Das indische Grabmal“ katapultierten ihn in die erste Riege der Darsteller.
Peter Nürnberg hat ihn 1959 bei der Premiere von „Das Indische Grabmal“, auf dem Weg in einen neuen Karriereabschnitt, im Barke Kino in Hamburg fotografiert.
Paul Hubschmid
Geboren am 20. Juli 1917 in Aarau, Schweiz, gestorben am 1. Januar 2002 in Berlin.
1953 war Paul Hubschmid aus Hollywood zurückgekehrt und hatte nahtlos an seine Filmkarriere anschließen können. „Die Zürcher Verlobung“ mit Liselotte Pulver und „Scampolo“ mit Romy Schneider sind nur zwei Beispiele für seine erfolgreichen Filme jener Zeit.
Groß und athletisch gebaut, war er für Fritz Lang die ideale Besetzung des Harald Berger im Kino-Zweiteiler „Der Tiger von Eschnapur“ und „Das indische Grabmal“.
Peter Nürnbergs Fotos zeigen ihn 1959 im City-Kino in Hamburg bei der Premiere von „Das indische Grabmal“.

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Fritz Lang,  Claus Holm,  Paul Hubschmid

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